Viele Hüte passen auf deinen Kopf!

Viele Hüte auf

Der Philosoph Richard David Precht hat in seinem Bestseller mal die Frage gestellt: „Wer bin ich und wenn ja, wie viele“?

Kommt dir das als neue Führungskraft bekannt vor?

Wer bist du zum Beispiel gerade jetzt in diesem Moment?

Ich gebe dir einfach mal ein paar Beispiele, du findest dich ganz bestimmt in ihnen wieder.

 

Chef?
Moderator?
Leader?
Konfliktmanager?
Präsentator?
Vermittler?
Verhandlungsführer?

Oder gar

Berater oder Coach?

Ach, ich vergaß:

Fachfrau/-mann?
Unternehmer/-in?
Mitarbeiter/-in?

 

Du merkst, wir haben es mit einer Vielzahl von „Hüten“ zu tun.
Diese Rollenvielfalt verlangt eine besondere Kombination aus Kompetenzen und Soft Skills.

Wenn wir genauer hinschauen:

Wir müssen zwischen Führungsfunktion und Expertenfunktion unterscheiden.

Als Fachmann-/frau bringst du dein Fachwissen und deine Fachkompetenz ein und sorgst somit zur Verbesserung von Abläufen. Durch dein Wissen und deine Erfahrungen sind deine Mitarbeiter in der Lage, selbständig und kompetent zu arbeiten, bzw. wahrgenommen zu werden. Deine Erfahrungen sorgen ebenso für Sicherheit, Effizienz und Effektivität.

Als Führungskraft führst du deine Mitarbeiter/-innen. Du bist verantwortlich für ihre Ergebnisse und Leistungen, vereinbarst Ziele und delegierst Aufgaben. Du planst, organisierst und stellst die Kommunikation zwischen allen Beteiligten sicher.

Als Moderator förderst du die Gemeinschaft und die Identifikation jedes Einzelnen. Du wirkst als Vermittler und bist für die Aufklärung von Konflikten zuständig.

Wenn du den „Coach“-Hut auf hast, hilfst du deinen Mitarbeitern, ihre persönlichen Ressourcen zu entfalten. In dieser Rolle fördert und forderst du, berätst und gibst Feedback.

Als Unternehmer/-in hast du die gesamte Organisation im Blick, trägst die Vision und die Mission des Unternehmens nach außen.

In deiner Funktion als Mitarbeiter/-in arbeitest du eng mit deiner Führungskraft zusammen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Du merkst schon, es kann ziemlich anstrengend sein, all diese Rollen zu bedienen. Voraussetzung für ein gelungenes Rollenmanagement ist die Selbstreflexion.

Klar kannst du dir im Vorfeld nicht immer Gedanken machen, à la: „äh…, Sekunde,..wer bin ich denn jetzt gerade?“ „Bin ich gerade selbstreflektiert?“
Ganz ehrlich, ich kenne keinen, der sich das so fragt. Wir funktionieren unterm Strich meistens nur und agieren situativ. Das ist auch ok soweit, wenn wir uns, aber auch die Mitarbeiter/-innen, nicht überfordern.

Keine Frage, du wirst mit der Zeit immer sicherer und sattelfester, deswegen hat man dich ja auch zur Führungskraft ausgewählt.

Eins noch:

Hilfreich dabei ist, regelmäßig Feedback einzufordern, denn die eigenen „blinden Flecken“ kann man nur schwer selbst erkennen.

 

Ich habe dir einen Test zusammengestellt, der dir helfen soll, deine Rollen besser einzuordnen.
Diesen Test kannst du immer mal wieder machen, ich empfehle eine Bearbeitung alle 3 Monate.
Klicke einfach auf den unten stehenden Button, und schon öffnet sich das Dokument.

 

https://bit.ly/38vZIsE

 

Ich freue mich, wenn du mir von deiner Erfahrung erzählst und mir ein Kommentar hinterlässt.

Liebe Grüße

Katrin

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